< Crottendorfer Christmette mit Krippenspiel
Kategorie: Ausgabe 19. Dezember 2013

„Die Zukunft der Kirche ist freikirchlich.“

Prof. Jürgen Moltmann vertritt diese These.

Als ich erstmals 1966 im Amtszimmer eines Pastors (ich war Praktikant auf seinem Kirchenbezirk) auf dem Tisch das Buch: „Theologie der Hoffnung“ von Jürgen Moltmann liegen sah, ahnte ich noch nicht, was für bedeutender theologischer Entwurf das war. Inzwischen gehöre ich zu denen, die seine Bücher nicht nur in die Hand nehmen, sondern lesen. Im SONNTAG (Nr. 49/2013) las ich folgende Mitteilung: „Der evangelische Theologieprofessor Jürgen Moltmann fordert weniger Kirchenbürokratie und mehr Mut zur Mission. ‚Kirche funktioniert auch ohne Landeskirchenämter und die vielen Referenten. Die Bürokraten behindern und lähmen die Arbeit vor Ort’, sagt der 87-Jährige. Wachstum, Veränderung und Mission seien keine Aufgaben von oben, sondern der Christen von unten. ‚Provokant gesagt: Die Zukunft der Kirche ist freikirchlich’, so Moltmann. Der Theologe plädiert außerdem für eine Wiederentdeckung des Missionarischen: ‚Das Dialogische ist so langweilig’.“
Dabei ist m.E. „freikirchlich“ unbestritten „ökumenisch“ und nicht zu verwechseln mit christlichen Vereinsgemeinden, wie sie heute Gang und Gebe sind, sondern die Struktur der Evangelisch-methodistischen Kirche gelebtes Beispiel. TR