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Kategorie: Ausgabe 23. Dezember 2012

Fröhlich soll mein Herze springen

Mit Freude erwarten wir das Christfest. Es schenkt uns Zeit und Gelegenheit zum gemeinsamen Gotteslob. „Kommt und lasst uns Christus ehren, Herz und Sinnen zu ihm kehren…“ So wollen wir uns auf den Weg begeben, den schon die Hirten und die Weisen genommen haben. Dann werden wir, die wir schon miteinander auf dem Weg waren, einander bei ihm ganz nahe sein. Das ist sein Geschenk, Gabe des neuen, ewigen Lebens.
Wie sehr wir auf diese Gabe und den Trost, der daraus wächst, nötig haben, verschweigt das Evangelium nicht, gerade in der Geburt Christi. In Bethlehem klagten Mütter um ihre Kinder und bis heute hat es noch kein Ende genommen. Aber es wird ein Ende nehmen. Paul Gerhardt hat es auszusprechen gewagt, nicht zögernd, sondern dazu getrieben vom Heiligen Geist, damit wir es auch zu Herzen nehmen können.

„Nun er liegt in seiner Krippen, ruft zu sich mich und dich, spricht mit süßen Lippe: Lasset fahren, Schwestern Brüder, was euch quält, was euch fehlt, ich bring alles wieder“  (Paul Gerhardt).

Ein gesegnetes Christfest und gnadenreichen neues Jahr
Thomas Röder